unserer Hochzeitsreise in Thailand von 16.9.-4.10.2004
last update Juni 2007

Reiseberichte mit Fotos und Mails aus Thailand von Werner und Katharina

16. und 17.9.2004:
Abends fliegen wir von Wien  nach Doha in Quartar, in den vereinigten Emiraten, ein Land das kaum über dem Meeresspiegel liegt.

18.9.2004
nach einem kurzen Rundgang rund um den Häuserblock, bei dem wir schon den ersten Eindruck von der Dichte der Stadt bekommen (der Gehsteig ist schon Teil der Geschäfte, durch die man so gleich durchmarschiert) und einem reichhaltigen Frühstück, besichtigen wir den Wat Phra Kaeo (den Tempel des Smaragd -Buddhas) mit dem königlichen Palast. Man darf hier nur mit geschlossen Schuhen gehen, um seine Sohlen nicht zu entblößen, diese sind nämlich das niedrigste eines jeden Menschen und dürfen nie einer Buddhastatue oder einem Mönch entgegengestreckt werden. Im Tempel selbst muss man sich die Schuhe ausziehen und darf nicht fotografieren, dafür ist es etwas lauter und lockerer als in unserer Kirchen. Meist sitzt man am Boden (mit den Sohlen nach hinten).

Opfergaben für Buddha: Inmitten des Tumults spürt man die Ruhe und Spiritualität, die die Thais ausstrahlen, während sie Buddha anbeten.


Weiter geht’s zum Chao Phara, den Fluss der durch Bangkok fließt, der so verbaut ist, dass man ihn kaum sieht, man muss sich erst durch „Essenstätten“ in denen man nicht weiß, ist man drinnen oder draußen und Verkaufsständen „durchwurschteln“ um zu einem Pier zu gelangen. Dort essen wir das erste mal auch thailändisch, wir zeigen auf zwei verschiedene Saucen, die uns über eine Portion Reis geschüttet werden, dazu gibt’s noch ein Getränk, ein ausgiebiges, gar nicht zu scharfes Mal um ca. 1 Euro /Person. Dann versuchen wir zu Fuß weiterzukommen, bzw. eine kurze Pause zu auf einer Bank zu machen, was gar nicht so leicht ist, dauernd werden wir angesprochen, wohin wir wollen, und uns wird gesagt, das wir in jedem Fall ein Tuk-Tuk (ein Mopet mit Anhänger, auf dem meist zwei, manchmal auch mehrere Touristen befördert werden) brauchen um weiterzukommen. Wir wollen trotzdem zu Fuß weiter (wie kann man nur), bis zum nächsten Pier, dort nehmen wir die Fähre zum Wat Arun, dem Tempel der Morgenröte, ein aus bunten Scherben bestehender Tempel.

Hier gibt’s auch einige Novizen, in Thailand ist es üblich, dass die Burschen ca.1 Monat in ihrer Jugend Novizen sind  (Mönche die jünger als 18 Jahre alt sind), sie leben für diese Zeit im Kloster und haben einige Regeln zu befolgen, z.B. dürfen sie ab dem Mittagessen nichts mehr essen, sie dürfen keine Frauen berühren, ... Die Mönche selbst haben noch viel mehr Regeln zu befolgen. Danach geht’s wieder über den Fluss und zurück zum Hotel, wo wir uns im Swimmingpool erfrischen und unsere Reiseleiterin Deb kennen lernen. Richard, der auch mit uns mit reise, lernen wir erst am nächsten Morgen kennen. Abends geht’s ins gleich angrenzende Vergnügungsviertel: scharfes Essen und buntes Treiben.

19.9.2004
Unserer geführte Rundreise beginnt, zu viert geht’s in einem “longtailboot” (heißt so weil der Motor wie ein langer Schwanz ins Wasser gelassen wird) zum Wat Pho, einer riesigen liegenden Buddha- Statue. Dann geht’s mit dem Boot über die Kanäle zum flooting restaurant, hier fahren Thais rund um ein Steg mit einem Boot und bieten Essen an, sie verstehen hier überhaupt kein Englisch und auch nicht meinen Versuch auf Thailändisch „nicht scharf“-„mai ped“ zu sagen. Ich zeige dann halt auf irgend etwas, und bekomme etwas scharf Dampfendes, bei dem sogar die Thais hüsteln müssen, aber geschmeckt hat es gut und war dann auch gar nicht mehr scharf.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Kanchanaburi, und mit der Fahrradriksha zur Brücke am River Khwae. Diese wurde im zweiten Weltkrieg von Kriegsgefangenen erbaut, und  stellt hier ein Art Kriegsdenkmal dar.
20.9.2004
Nach dem wir das JEATH War Museum besuchen, beginnen wir eine Floßreise am River Khwae, wo wir einen Tag und eine Nacht und einen Morgen verbringen. Während der Fahrt können wir uns in Lastwagenreifen im Fluss ziehen lassen, es gibt ein typisch thailändisches Essen, und eine Thaimassage 
an Bord. Am Bord gibt’s auch kindergerechte Anweisungen für ein Leben als Buddhist (heilst du im jetzigen Leben kranke Menschen, wird du im nächsten Leben gesund und erfolgreich sein, ....) Nachmittags besuchen wir zwei Tempel, der erste in einer Höhle mit einem Drachenkopf als Eingang (drinnen gibt’s auch einen Kindergott, dem man Spielzeug und Limonade opfert), der zweite auf einer Anhöhe, wo man über den Fluss und mehre Reisfelder schauen kann, am Rückweg hörten wir den Mönchen Abendgesang zu. Unter Sternenhimmel bekomme ich vor dem Abendessen noch eine Thaimassage, wenn auch manchmal an die Grenzen gehend, ist es nachher herrlich entspannend. Da es in der Nacht regnete konnten wir zwar nicht am Dach des Bootes schlafen, dennoch aber  “outdoor”, auf der überdachten “Terrasse”.
21.9.2004
Frühmorgens wache ich durch das Motorengeräusch und den Lehren Buddhas (?), die aus der Ferne durch einen Lautsprecher klingen, auf... Während die anderen noch schlafen fährt unser Boot zurück nach Kanchanaburi, wo wir noch am Boot frühstücken. Mit einem Kleinbus geht's zum Erawan Nationalpark. In diesem fließt der gleichnamige Wasserfall über mehre Stufen nach unten, umgeben von einem traumhafen Regenwald. Mit einem guten Reispappmittagessen ausgestattet machen wir uns auf den Weg von einem Wasserfallbecken hinauf zum nächsten,..Im dritten Becken gibts einen Badestopp. Hier sind Hunderte kleine Fische, die dauernd versuchen einen anzuknabbern und das kitzelt fürchterlich. Zurück nach Kanchanaburi fahren Richard und ich ein Teil des Weges mit einem Kajak, wo ich die Ruhe genießen kann. Abends beschließen Werner und ich mal allein den Ort zu erkunden.
22.9.2004
Nachdem ich mir auf der Straße ein Frühstück besorge (Ananas, Muffins) fahren wir mit dem Bus nach Ayutthaya, früheres Regierungszentrum, jetzt eine alte Tempelstadt. Nach einem gemütlichen Mittag im swimmingpool, erkunden Werner und ich einen Tempel, es ist heiß und feucht wie in einer Sauna, doch die Atmosphäre in den alten Tempeln mit Hunderten von Buddhastatuen ist überwältigend. 

Dann schlendern wir noch durch den angrenzenden Park ... Nach einem Abendessen fahren wir mit dem Nachzug nach Chang Mai.
23.9.2004
Morgens kommen wir in Chang Mai an. Nach einer kurzen Pause fahren wir eine kurvenreiche Straße hinauf in die Berge, wo wir auf Elefanten reiten können - eine wacklige doch sehr spannende Angelegenheit. Von dort geht's mit einem Bamboofloss, wieder bergab und wieder zurück in die Stadt. Abends stürmen wir den Night Bazar und Handeln und Kaufen was das Zeug hält, unter anderem auch Dinge, die wir für unseren Trek durch die Bergdörfer brauchen werden.
24.9.2004
Nach einem Amerikanische Frühstück erkunden wir auf eigene Faust die Stadt Chang Mai . Zuerst zu einen heruntergekommen Tempel, doch die Atmosphäre rundherum ist sehr nett, dahinter gibt's eine Art Ruine die mit lustigen Lebensweisheiten “geschmückt” ist. Dort gibt's mittags auch einen “monk-chat”, was wir gleich nutzen und so mit ein paar Mönchen ins Gespräch kommen. Werner lässt sich bei einem Barbier verschönern, ich mache noch ein paar letzte Besorgungen für den Trek. Am späten Nachmittag fahren wir wieder zu viert zum Wat Doi Suthep, der etwas außerhalb der Stadt auf einem Berg liegt, man hat einen guten Ausblick über die Stadt, die Sonne geht gerade unter und die Mönche beginnen ihr Abendgebet. Abends geht's ins Irish Pub.
25.9.2004
Nachdem wir unser Gepäck auf das Nötigste reduziert haben, fahren wir mit dem Bus nach Chang Rai . Dort besichtigen wir das Hilltribe Museum, bevor's weiter mit einem Kleinbus in ein Dorf geht, wo am nächsten Tag unsere Wanderung beginnen soll. Nach einem Spaziergang durch das Dorf, waschen wir uns im Fluss,... nach dem Abendessen spielen uns ein paar Dorfkinder ihre traditionelle Musik vor. Etwas aufgeregt, was die nächsten Tage uns bringen werden, gehe ich ins Bett.
26.9.2004
Ali, unser thailändischer Führer, ein Koch und ein paar Thais, die unser Gepäck tragen, machen sich mit uns vieren auf den Weg in die Bergdörfer Nordthailands. Am Vormittag müssen wir einen Fluss etwa 25 mal durchqueren, bis zu unserer Mittagsrast, bei der's ein Reispicknick eingepackt in Bananenblätter gibt. Dann geht's hinauf durch einen Bambuswald, begleitet von tausenden Mücken. In den Bergen selbst wandern wir an vielen Feldern an denen Bohnen, Kaffee, Kürbisse, Reis und vieles mehr angebaut wird. Es ist brennend heiß, sodass ich nicht einmal den Unterschied zw. Schatten und Sonne bemerke. Am Nachmittag erreichen wir das erste Dorf eines Lisu Stammes. Wir können hier in einem Schulhaus übernachten. Die Einheimischen versuchen ihre selbst gemachten Handarbeiten zu verkaufen und ich plaudere mir einem Mönch, der einzige der hier Englisch versteht.


27.9.2004
Vor 7 Uhr stehen wir schon auf, denn die Schulkinder kommen schon zeitig her, während wir noch frühstücken kehren diese den Boden, beobachten uns oder spielen am Sportplatz. Dann geht’s entlang einer gatschigen Lehmstraße durch die neblige Landschaft, zuerst durch ein Dorf mit “Geistertor” und “Schwinggestell”, weiter zu einer Kaffeefabrik und dann ins Heimatdorf von Ali, ein eher reiches  Dorf, denn hier gibt es ein paar Mopets und sogar Fernseher.
Wir essen bei seiner Familie zu Mittag. Nachmittags geht’s weiter bis zu einem wunderschönen “stromlosen”  Dorf eines Arkastammes. Hier werden wir recht freudig empfangen,  durch Zeichensprachen verständigen wir uns und die Frauen bauen einen kleinen Markt auf, bei dem sie wieder ihre Handarbeiten verkaufen. 
Zum Abendessen gibt's unter anderem Bambusmaden, in Salz angeröstet, die Konsistenz ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Geschmack ist allerdings nicht so fremd. Diesesmal übernachten wir in einer kleinen Hütte, in der ein paar von uns noch eine Arkamassage bei Kerzenschein genießen.





28.9.04
Durch saftiges Grün und rote Erde geht's hinunter ins Tal zum letzten Dorf. Bei einem Lebensmittelshop machen wir Mittagspause, und schon  bald danach erreichen wir wieder ein Arkadorf. Hier besichtigen wir die Schule in der es sogar Internet gibt, dann machen wir einen Nachmittagsschlaf in unserer Hütte. Bald werden wir allerdings durch neugierige Kinder geweckt, die die sich vor unserer Hütte tummeln, wir spielen mit ihnen, und sie genießen es sich von uns
fotografieren zu lassen. Nach dem Abendessen werde ich mit einer Arkamassage verwöhnt.






29.9.04
Zum Frühstück gibt's Palatschinken mit Bananen auf der Nachbarshüttenterrasse. Dann geht's weiter, heute ist es besonders schwül, und bald geht’s auch durch einen Wald in dem es nur so von Mosquitos wimmelt, ...so geht’s schnell voran bis zu einem Wasserfall. Von dort gehen wir nicht mehr lange bis zu einer Straße, wo unser Trek endet, wir werden von einem Auto abgeholt, mit dem wir bis nach Chang Rai geführt werden sollten, da aber die Straße überschwemmt ist, fahren wir ein Stück des Weges mit einem Boot. Abends wird erst mal lange geduscht und dann genießen wir in ein netten Restaurant mit coolen Gitarrespieler die Rückkehr in die  Zivilisation. Dann noch ein kurzer Ausflug zum Nightbazar und bald ins Bett.
30.9.04
Wir fahren bis zur nördlichen Grenze und gehen zu Fuß nach Burma, hier herrscht einen ganz andere Atmosphäre, die Leute sind ärmer, am Markt sind die Gerüche intensiver, usw. Wir besuchen den Touristenmarkt, wo billig Elektrogeräte, DVDs und  Kitsch verkauft wird und dann den Einheimischenmarkt, wo es
einfach alles gibt, sogar Infusionsflaschen. Weiter geht's zum goldenen Dreieck (Burma, Laos und Thailand) wo wir mit einem Boot ein bisschen am Mekonriver herumkurven, aber außer Wasserbüffel nicht wirklich viel Spektakuläres sehen. Dann noch schnell  ins Opiummuseum und zurück nach Chang Rai, wo wir abends wieder am Nightbazar sind.
1.10.04
Zurück geht’ s mit dem Bus nach Chang Mai, wo wir nur  nur ein paar Stunden bleiben und dann schon wieder mit dem Nachzug nach Bangkok fahren.
2.10.04
Den Tag verbringen Werner und ich alleine in Bangkok, zuerst geht's zur Snakefarm, wo Antiseren gegen Schlangenbisse hergestellt werden und man die Schlangen auch näher betrachten kann. Dann geht's mit der U-Bahn und Skytrain ins moderne Viertel von Bangkok, ein richtiger Kulturschock plötzlich in einem “westlichen” Kaufhaus zu sein. Dann geht's zum weekendmarket, den wir aber nur streifen, weil wir für das Getümmel zu müde sind, hier gibt es einfach alles zu kaufen,  Antiquitäten neben gegrillten Bananen. Abends gibt's noch ein letztes gemeinsames Abendessen mit Richard und Deb.
3.10.04
Ausgeschlafen und nach einem gemütlichen Frühstück geht's mit dem Boot, das immer nur ein paar Sekunden  bei jeder Haltestelle bleibt- nach Chinatown, hier ist es eng und es gibt viel Kitsch zu kaufen, gleich angrenzend das indische Viertel, dazwischen Straßen in denen so viel Verkehr ist, dass ich mir ein Tuch vor die Nase binde um den Gestank auszuhalten. Nachdem wir wieder zurück zu unserm Viertel fahren, genießen wir  ein gemütliches Mittagessen und ich dann noch einen Thaimassage (die bekommt man hier an jeder Ecke). Abends stürzen wir uns noch ins Nachtleben.

4.10.04
Um 5 Uhr müssen wir schon auf, denn Werner begleitet mich zum Flughafen. Ich habe zwei 8- Stunden- Flüge vor mir, Werner noch eine Woche Urlaub im südlichen Thailand.
Mails aus Thailand:

30.9.2004, zurück in Chang Rai
Wir sind zurück von unserem 4 Tages Trek durch die Dörfer von Nordthailand und es gibt einiges zu berichten. Hier ein Auszug daraus: Der Einfluss der Zivilisation ist schon zu spüren auch wenn einiges noch sehr einfach ist. Besonders zu empfehlen ist das Klo/Bad - sollte jeder einmal erlebt haben: das Klo betsteht aus zwei Standflächen und einem Loch, in weißem Keramik gehalten (drauf steht "Standard" ), daneben ist ein oder mehrere Behälter mit Wasser mit einem Plastikschüsserl, das Wasser schüttet man ins Klo, bzw. über sich selbst wenn  man die Badefunktion wählt. Schwer ist es einen Platz zu finden für sein "frisches" Gewand oder gar das Handtuch oder andere Badeutensilien, manchmal findet man da ein Holzbrett auf dem man abends auch schon mal ein paar kakalakenähnliche Tiere finden kann, aber ausgerüstet mit einer Taschenlampe (danke für die Stirnlampen, die sind hier wirklich sehr nützlich) kann man diese schnell vertreiben. Das klingt alles ziemlich org, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran, auch wenn man im Bad nicht gerade stehen kann, weil  der Durchschnittsthaimann 165cm groß ist. Also ich finde es ist ein Erlebnis, das so manches verstehen lässt. Interessant ist auch noch, dass es manchmal auch einen Schlauch mit fließendem Wasser gibt, die Tribes aber die Schütttechnik vorziehen - vielleicht funktioniert der Schlauch nur in der Regenzeit. Das Wasser fließt im übrigen durch ein Loch in der Hütte ab.
Der Kontakt zu den Einheimischen ist zwar nicht so leicht, aber man kann durch nachplappern (keine Ahnung was ich da gesagt hab) und Zeichensprache schon ein bisschen  Kommunikation herstellen. Die Digitalkamera haben einige Kinder bald durchschaut, zumindest wissen
sie, dass sie gleich schauen können, ob das Foto gut geworden ist. Generell ist es leichter, zu den Kindern Kontakt zu bekommen als zu den Erwachsenen. Mir hat ein Vater stolz erzählt wie viele Kinder er hat, das war eine sehr nette Begegnung finde ich.
Habe in einem Dorf "leg wormers" erstanden, das war gar nicht so einfach, weil die eigentlich nur für Frauen gemacht werden. Und so war das halbe Dorf damit beschäftigt, ihre engeren "leg wormers" auf weitere umzunähen, damit sie über meine Füße passen. War  irgendwie ein ziemlich aufregendes Erlebnis und es hat leider etwas mehr aufsehen erregt, als gewollt.
Das Gehen hat mir sehr gut getan, auch wenn ich jetzt in Chang Rai meine Wunden lecke :-), die Landschaft ist wunderschön und auch sehr abwechslungsreich, Bambuswälder mit vielen Gelsen, Bananenhaine, viel Felder mit verschiedensten Obst und Gemüse, im Tal meist Nebel, am ersten Tag haben wir einen Fluss ca. 25 mal durchquert, tw. recht starke Sonne, so dass ich bei der Hitze nicht mal mehr den Unterschied zw. Schatten und Sonne gespürt habe...
Toll war auch der Weg durch den Dschungel - urige Wälder, Bambus kreuz und quer und Lianen überall -einfach Natur pur und dann überall Reisfelder trocken und nass- Bauart und dazwischen die Dörfer der hill tribes. Jetzt geht's wieder retour Richtung Zivilisation und zum Touristenplatz "Goldenes Dreieck".
Liebe Grüße
Werner und Katharina
8.10.2004, Inselhupfen in Thailand
Liebe Freunde des Reisesports!
Habe mich also doch für die Schnorchelvariante entschieden. Nach Katharinas Abflug habe ich noch einen Tag in Bangkok verbracht und
erst am Abend den Nachtzug Richtung Süden bekommen. Bis dahin bin ich noch ein wenig durch die Strassen flaniert - Wahnsinn,
mit wenig Platz manche Familien auskommen. Ein Zimmer, das Werkstätte und Wohn/Schlafraum in einem ist. Und davon gibt es in Bangkok ganze Strassen voll von diesen Einzimmerwohnungen. Und überall kann man reinsehen und den Leuten beim Leben/Arbeiten zusehen. Wenn man am Gehsteig geht, hat man das Gefühl durch den Vorgarten zu gehen. Manche haben so gar nur eine Blechhütte und machen nicht den Eindruck, als würde es ihnen dabei schlechtgehen. So Art von Askese sollten wir Europäer mal nachmachen.... Ja und eine Thai-Massage musste ich mir natürlich auch geben - keine Frage. Da das mit den Klostern immer ein bisschen schwierig ist, waehrend eines Retreats (10 Tageskurs) anzukommen, habe ich mich doch fürs Schnorcheln entschieden und bin auf Ko Tao gelandet. War ein bisschen schwierig sich
hier einzuleben, weil hier alles auf den Tauchtourismus abgestimmt ist. Aber es ist halt schon Nachsaison und da sieht dann alles doch ein
bißchen trostlos aus. Aber es hatte auch tolle Elemente hier - hab nette Deutsche getroffen und länger mit ihnen geplaudert. Und das Schnorcheln ist schon toll hier - keine Frage. Einmal hab ich mich ein bißchen verschnorchelt und hab die Einstiegsstelle nicht mehr gefunden - das war vielleicht scary. Überall wo ich rausgehen wollte nur Steine mit Krabben oben. Schließlich hab ich dann doch einen Weg rausgefunden, der war zwar nicht die Einstiegstelle, aber doch nicht so weit davon entfernt. Bootschnorcheltour hab ich auch gemacht, war nett und gemütlich, leider muss man so aufpassen bei Touristenaktivitäten, dass man nicht beschnitten wird an allen Ecken und Enden. Dieser Kampf trübt das Erlebnis ein wenig. Jetzt bin ich in Kao Phang-Nang in einem netten Bungalow direkt am Meer. Meeresrauschen- Hängematte und Buch, was braucht der Mensch mehr zum relaxen. Sorry fuer alle, die jetzt im Nebel von Wien oder Umgebung hocken
und arbeiten müssen - bald bin ich wieder mit euch. Hab hier im übrigen ein Buch ueber die Hintergründe der Matrix in die Finger bekommen - sehr interessant. Und fuer Sophies Welt ist jetzt auch endlich Zeit. Habe heute wenigstens ein Kloster in den Bergen besucht - steiler Aufstieg (schwitz) aber super Ausblick bei Sonnenuntergang.
Bis bald
Werner

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