Auseinandersetzung
last update Jänner 2011

was es mir bedeutet: die Auseinandersetzung mit mir selbst und meiner Umgebung ist mir sehr wichtig, vielleicht sogar so wichtig, dass mir manchmal ein bisschen Oberflächlichkeit nicht schaden würde, aber hätte ich mich nicht mit mir selbst auseinandergesetzt, wär mir das wohl nicht bewusst :-)
was früher war: Ich bin gottseidank nicht in einem streng katholische Umfeld aufgewachsen, trotzdem ist meine Jugend durch christliche Gemeinschaften geprägt worden. So war ich in der Jungschar lange Zeit aktiv und habe den Großteil meiner Freunde in der Pfarrjugend kennengelernt. Zwar hab ich heute sehr wenig Zugang zur Kirche, doch damals war's für mich eine gute Möglichkeit mich mit mir selbst auseinanderzusetzen und über Gott und die Welt zu diskutieren.
Wie's weiterging: Aufgrund unser Diskutierfreudigkeit haben Werner und ich im September 2001 eine Diskussionsrunde ins Leben gerufen, wir treffen uns immer noch alle ein bis zwei Monate, dz. mit "spontaner Themenwahl".
Da wir uns auch als Paar genug Stoff für Ausseinandersetzung bieten haben wir für uns eine besondere Art des Gesprächs gefunden. Von 2001 bis 2006 haben wir fast wöchentlich Zwiegespräche geführt, hier meine Erfahrungen darüber.
Werner und ich haben uns verändert und so auch die Form unserer Gespräche, wir versuchen spontaner zu sein, was uns gut tut. Unsere Gespräche wurden wieder mehr zum Dialog, als zum Monolog. Ich glaube, dass es uns sehr gut getan hat, mit der ursprünglichen Form des Zwiegesprächs zu beginnen, jetzt aber das Direktere für uns wichtiger ist.
aktuelles  
Mittlerweile habe ich viele Verschiedene Arten der Auseinandersetzung für mich gefunden.
Seit 2005 setze ich mich sehr intensiv mit mir selbst auseinander, unter anderem mit Hilfe von voice dialogue bzw. Individualsystemik , einem sehr spannenden Ansatz der Psyche, in der man davon ausgeht, dass in einem selbst eine ganze Gesellschaft an inneren Personen leben, die sehr unterschiedliche Arten zu leben haben.
Durch den "Weg des Kreises" hab ich Co-Counceling kennengelernt und seit 2010 bin ich regelmässig in einem Frauenkreis, der mich mehr und mehr zu meiner Weiblichkeit und meinem "Mich Fühlen" bringt. Außerdem praktiziere ich in Wien immer wieder in einer kleinen Gruppe Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck.



Auseinandersetzung beim Lesen (Achtung nicht nur tiefgreifende Literatur :-) )
Artho S. Wittemann: Die Intelligenz der Psyche, Warum wir erst anfangen uns selbst zu verstehen Individualsystemik)
Natalie Angier: Frau.. Eine intime Geographie des weiblichen Körpers
Carol Schäfer: Die Botschaft der weisen Alten (der spirituelle Rat der Großmütter)
Saleem Matthias Riek: Herzenslust
Dr. Krishnananda Trobe, Amana Trobe: Wenn Sex intim wird
M.Scott Peck: Gemeinschaftsbildung, der Weg zu autentischer Gemeinschaft
Jean Liedloff: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück (eine Amerikanerin, die mit Indianern gelebt hat und u.a. von deren "Erziehungsmethoden" gelernt hat- wirklich interessante Aspekte)
Ina May Gaskin: Die selbstbestimmte Geburt (wunderbare Geburstvorbereitung)
Martina Eirich, Caroline Oberlasser: Luxus Privatgeburt (Frauen, unter anderem ich, über ihre Hausgeburt)
Yang Erche Namu, Christine Mathieu: Das Land der Töchter (eine Wahre Geschichte über eine Frau im Matriachat)
Mary Mackey: Im Jahr der Pferde, Die Schmetterlingsgöttin, Das Lied der Erde (eine wunderschöne Romantrilogie, in Zeiten des Matriachats)
Andreas Eschbach: Das Jesus Video,  Eine Billion Dollar, ....und viele mehr- einfach immer wieder spannend
Michael Lukas Moeller: Die Wahrheit beginnt zu zweit, das Paar im Gespräch; Worte der Liebe, erotische Zwiegespräche

E.Raith/P.Frankl/G.Freundl: Natürliche Familienplanung heute (ein Buch über effektive Empfängnisverhütung ohne Hormone oder Plastik)
Thomas Gordon: Familienkonferenz (ein Buch über Konfliktlösung zwischen Eltern und Kindern, teilweise auch auf andere Beziehungen übertragbar, finde ich), Patientenkonferenz
Hoffmann Corinne: Die weiße Massai (eine Schweizerin, die sich in Kenia in einen Massai verliebt und dort mit ihm gemeinsam lebt, beschreibt ihre Geschichte), Zurück aus Afrika, Wiedersehen in Barsaloi (2.und 3 Band)
Jostein Gaardner (Philosophisches in nette Geschichten verpackt)
Catherine Clement: Theos Reise
François Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück, Hector und die Geheimnisse der Liebe
Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit
James Redfield: Die Prophezeiungen von Celestine, Die zehnte Prophezeiung von Celestine
Noah Gorden: der Medicus, der Schamane, die Erben des Medicus, der Medicus von Saragossa, der Rabbi
Ingrid Noll (schreibt tolle Mordgeschichten, Achtung: eher männerfeindlich)
Patrik Süsskind (v.a „das Parfum“ hab ich genial gefunden, auch super geeignet zum Vorlesen)
Nick Horbey: about a boy
J.K.Rowling: Harry Potter (Band 1-5,  hier kann man lesen, was all die Namen in den ersten 4 Bänden bedeuten)
Eugen Ionesco (leider schon lang nichts mehr von ihm gelesen, aber „die Nashörner“ haben mich begeistert.)
Paulo Coelho: Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte, Auf dem Jakobsweg, der Alchimist
Erich Fried (das Lesen seiner Gedichte hat mich vielleicht veranlasst selbst welche zu schreiben, siehe auch schreiben)
Hakan Nesser (spannende Krimis, die einem oft auch in die Persönlichkeit des Mörders hineinblicken lassen)