was früher war
Anekdoten und so..

Ich war früher zirka 10 Jahre lang bei der Jungschar (Mödling), zuerst als Kind dann als Helfer und Gruppenleiter.
Das war für mich eine echt tolle Zeit mit vielen intensiven Erlebnissen, vor allem die Lager waren immer etwas sehr Besonderes. Ich hab gelernt, dass man auch ohne in Konkurrenz zu treten, miteinander spielen kann und ich hab erfahren, dass ich als Mensch individuell und wichtig bin. Außerdem hab ich wahrscheinlich durch das Leiten einer Gruppe gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Ich würde sagen, die Jungschar war ein wichtiger Bestandteil meiner Entwicklung.
1997 war ich das letzte Mal auf einem Jungscharlager und danach habe ich aufgehört bei der Jungschar aktiv zu sein.

Mödlinger Jungschar
Österreichische Jungschar


Außerdem hab ich 5 Jahre lang Gitarre gespielt, war damals sehr fleißig und hab viel geübt. Als ich dann auf der Uni war, war Zeit und Lust zum Üben nicht mehr da, und so hab ich aufgehört Gitarrestunden zu nehmen. Derzeit spiele ich sehr selten, wenn dann begleite ich mich selbst oder andere beim Singen, ... doch auch da hab ich schon viele Griffe wieder vergessen, ... ich sollt mich mal wieder hinsetzten und ...

am Dobratsch
Ich war natürlich auch in der Schule und zwar zuerst 4 Jahre in der Karl Stingl-Volksschule, danach 8 Jahre in der Bachgasse, zwar hab ich mich danach ziemlich schnell emotional von der Schule abgelöst, doch es hat doch ein paar Menschen gegeben, die mich dort geprägt haben.
Ich hab dort ab der 3. Klasse Latein gelernt (hat mich nicht geprägt, aber ich musste es, Schul sei dank, fürs Studium nicht nachholen). Im Englischunterricht hab ich eher eine negative Prägung erfahren, und so hab ich 1999 als Au pair in Dublin erst wieder ein bissl die Zuneigung zum Englischen entdenkt. Französisch hingegen hab ich fast immer schon gemocht, wohl weil meine Mutter dieses unterrichtet, ich aber auch eine nette Französischlehrerin hatte. Dass ich Medizin studiere, hab ich wohl meinem Biologieunterricht zu verdanken, und auch dem Zufall, dass ich im Biologie Wahlpflichtfach gelandet bin (zuerss wollte ich Französisch wählen, doch da gab's zu wenig Mitstreiter, dann Mathematik, hier waren wir überhaupt gleich nur zu zweit, und eine Mitschülerin bezeichnete mich wegen dieser Wahl als Alien, naja in Biologie gab's dann genug Interessenten, so dass dieses Wahlpflichtfach zustande kam und wir bald damit begannen ehemalige Haustiere, überfahrene Vögel, die Fische vom Fleischhacker und totgefundene Eichhörnchen- alle konserviert im Kühlschrank der Biologielehrerin-  zu sezieren). Und wie man oben sieht hat mich auch Mathematik sehr interessiert, das ich bei sehr schlechten und auch einem sehr gutem Lehrer genießen durfte, und so war meine Matura eigentlich recht lustig anzusehen (Formelzetteln fliegen durch die Luft, der Taschenrechner zu Boden, die Biologielehrerin löscht meine Vorbereitung fast von der Tafel, und ich hab trotzdem ein Sehr Gut bekommen). Letztendlich hat mich noch das Wahlpflichtfach PPP geprägt: Im Psychologie wurde mir die Wichtigkeit des Redens bewusst, und die Diskussionen im Wahlpflichtfach Philosophie waren überhaupt unbeschreiblich (im positiven und wörtlichen Sinn).
Am 1.7.2005 gabs ein 10 Jähriges Maturatreffen